Charity oder auch nicht Charity
Posted: December 14th, 2009 | Author: Christian | Filed under: PersönlichTags: Charity, Gewinnspiel | No Comments »
Bereits im vergangenen Monat ist auf Bloggonaut.net ein Charity Gewinnspiel gestartet, bei dem es eine Menge an tollen Preisen zu gewinnen gibt. Ziel des Gewinnspiels ist es Geld für Ärzte ohne Grenzen zu sammeln – Für jeden gespendeten Euro erhält der Spender 1 Los. Nebenbei gibt es außerdem auch noch Lose fürs Twittern (1 Los) oder Bloggen (5 Lose) über diese Aktion, was dazu gedacht ist die Aktion bekannter zu machen.
Nun ist das Gewinnspiel fast vorbei, weshalb ich mal wieder in die Kommentare geschaut habe um den aktuellen Spendenstand abzufragen. Leider sieht es gerade da ziemlich mau aus. Der Jonas hat in einem extra Beitrag auch nochmal drauf hingewiesen das er Spenden sehen will, doch die meisten Leute versuchen wohl einfach durch ein Tweet oder Blogpost einen der Preise abzuräumen und machen sich selbst wohl auch wenig Gedanken über diese Aktion.
Die Kommentare wie „Eine sehr gute Aktion“ oder „wirklich tolle Aktion“ zeugen jedenfalls davon. Die Schreiber bekunden damit zwar das sie es toll finden, geben tun sie jedoch nur ein Tweet oder Posts aber keine Spende (und das sollte ja eigentlich der Zweck der Aktion sein).
Auch ein Schreiber der schreibt „Wenn auf meinem PayPal Konto mehr als 50 cent draufgewesen wäre, hätte ich auch noch was gespendet“ sollte seinen Satz vielleicht einmal überdenken. Klar man kann nicht für jeden Zweck spenden, aber solch ein Satz ist hier wohl fehl am Platz. Ich sage ja auch nicht zu einem brennenden Menschen, tut mir leid ich habe nur noch ein Schluck Wasser in meiner Flasche den ich selber trinken möchte. (Ok doofer Vergleich aber ich denke man weiß was ich meine).
Ich hoffe dass vielleicht noch ein paar Leute ihren Kommentar überdenken und nicht nur über die Aktion schreiben sondern auch eine Spende abschicken. Vielleicht auch nicht im Zuge des Gewinnspiels! Das Gewinnspiel ist zwar ein netter Anreiz, etwas Gutes ohne Belohnung zu tun ist es aber auch.
Achso, ich selbst habe etwas gespendet – sonst würde ich hier auch nicht meckern.